Heizung modernisieren: Möglichkeiten, Vorteile und aktuelle Förderungen
Eine Modernisierung muss nicht immer den Austausch der gesamten Heizung bedeuten. Je nach Anlage können bereits gezielte Optimierungen Verbrauch, Komfort und Betriebssicherheit verbessern.
Diese Maßnahmen kommen infrage
Heizkurve und Zeitprogramme richtig einstellen
Thermostatventile und Heizungspumpen prüfen
hydraulischen Abgleich durchführen
Rohrleitungen in unbeheizten Bereichen dämmen
Warmwasserbereitung optimieren
Regelungs- und Steuerungstechnik modernisieren
Bei einem vollständigen Heizungstausch sollte der Wärmebedarf des gesamten Gebäudes betrachtet werden. Ein Energieberater oder Fachbetrieb kann verschiedene Systeme vergleichen und Wechselwirkungen mit Dämmung, Fenstern und Wärmeverteilung berücksichtigen.
Förderung im September 2026
Für den Einbau bestimmter klimafreundlicher Heizungen in bestehenden Wohngebäuden bietet die KfW das Zuschussprogramm 458 an. Nach den seit 21. Juli 2026 geltenden Bedingungen sind – abhängig von Maßnahme und persönlichen Voraussetzungen – Zuschüsse von 30 bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten möglich. Für ein Einfamilienhaus berücksichtigt die KfW derzeit Kosten bis 28.000 Euro.
Auch eine Energieberatung für Wohngebäude kann über das BAFA gefördert werden. Sie kann dabei helfen, Maßnahmen sinnvoll zu planen und Fördermöglichkeiten einzuordnen.
Wichtig vor dem Start
Förderanträge müssen in der Regel vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Informieren Sie sich deshalb frühzeitig direkt bei KfW oder BAFA und stimmen Sie die Reihenfolge mit einem Fachunternehmen oder Energieeffizienz-Experten ab.